Freitag, 07. August 2026
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Ist das „Kreuzberg-Denkmal“ heute noch zeitgemäß?

Kreuzbergdenkmal

Auf der höchsten natürlichen Erhebung in der Berliner Innenstadt steht ein imposantes Denkmal, das scheinbar aus der Geschichte fällt: das 1821 eingeweihte Nationaldenkmal für die Befreiungskriege auf dem Kreuzberg. Es wurde von Karl Friedrich Schinkel entworfen und mit einem großen Eisernen Kreuz gekrönt. Die grün gefasste achteckigen Turmspitze mit zwölf allegorische Figuren ist einer Dom-Spitze nachempfunden und symbolisiert die siegreichen Schlachten der Befreiungskriege. — Ist diese Symbolik heute noch zeitgemäß?

Was soll mit dem Denkmal geschehen? Welche Zukunft planen die Berliner Politiker und die Parteien? Was ist an den Gerüchten wahr, dieses Denkmal umzuwidmen?

  • Soll das Kreuzberg-Denkmal kostensparend in ein Denkmal für Vielfalt, Diversität und Interkultur verwandelt werden, und in Regenbogenfarben wetterfest beschichtet werden?
  • Muss das Kreuzberg-Denkmal beseitigt und durch ein neues Symbol ersetzt werden, das mit einem partizipativen und kollaborativen Kunst-Wettbewerb gestaltet und ausgewählt wird?
  • müssen die hohen Bäume rund um den polygonalen Denkmalsockel gefällt, eingekürzt oder beseitigt werden, um die grüne Überwucherung des Denkmals und die Einschränkung der freien Sicht auf Berlin zu verhindern?

Zu den Zielen des Denkmalschutzes gehörte bisher, die freie Sicht auf das Nationaldenkmal zu sichern. Aus touristischer Sicht ist die freie Sicht auf die Berliner Innenstadt eine wertvolle Sehenswürdigkeit.

  • Oder muss das „Kreuzberg-Denkmal“ als Freiheitssymbol und als „Denkzeichen“ neu in Erinnerung gebracht werden? Kann das Denkmal sogar ein wichtiger Markstein der politischen Bildungsarbeit werden?

Der Wasserfall im Viktoriapark – ein Wahrzeichen von Kreuzberg lädt ein, zum Besuch des Volksparks und zum Nachdenken über Vergangenheit und Zukünfte in Berlin.