Es geht um Kunst, und um die Künstlerinnen und Künstler in der Kulturstadt Berlin. Volkswirtschaftlich betrachtet sind sie eine Randgruppe. Kreativwirtschaftlich sind sie aber sehr bedeutend: in der humanen Stadt entstehen ihren Ideen, Visionen, Kritiken, ihre neurodiversen und interkulturellen Disruptionen und Kreationen aus Erfahrung, Arbeit, Werken und Erschaffen.
Das geschieht nicht im luftleeren Raum: Ateliers und Präsentationsflächen werden benötigt, und dazu auskömmlicher Lebensunterhalt und die wohl wichtigste Kraftquelle: Aufmerksamkeit!
Aufmerksamkeit entsteht im Metropolenraum Berlin-Brandenburg allerdings nicht von allein. Ohne Kunstkritik fehlt auch die Würdigung künstlerischer und menschlicher Positionen. Marketing, Branding und Selbstmarketing und Institutionen stellen sich inzwischen vor die Künstler:innen und ihre Werke.
Textmeldungen, Vierzeiler und Presseankündigungen versinken in einer ungeheuren Nachrichtenvielfalt, die sich hinter Newslettern, Abo-Paywalls und Social Media entfaltet. Kunst & Kunstkritik erreichen ein demografisch schwindendes Publikum. Kunst gerät in Berlin in Not. — Es geht dabei um „die Wurst!“
Siehe: Zeitgenössische Kunstkritik in der Pankower Allgemeine Zeitung.
Anmerkung:
„Involution“ ist ein in Mathematik, Medizin und in Soziologie und Politikwissenschaft eingeführter Begriff. In der Mathematik sind damit selbstinverse Abbildungen gemeint. In der Medizin wird die spontane Rückbildung von Organen als Involution bezeichnet. In Soziologie und Politik wird darunter die „Rückbildung demokratischer Staaten, Parteien, Theorien in vor- oder antidemokratische Formen“ verstanden. Mit dem Prinzip der offenen universellen konnektierbaren Medienebene, das hier „Public Media“ und „Public Markets“ genannt wird, werden Phänomene der „Involution“ auch als fundamentale medienökonomische, betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Prozesse erkennbar und messbar.
Die Erkenntnisse sind fundamental und begründen eine neue Sicht und Forschungsperspektive auf die arbeitsteiligen, hoch komplexe und medial-digital verbundenen menschlichen Zivilisationsformen. Die Erkenntnisse sind maßgeblich für Stadtplanung, Stadtsoziologie und kommunale Wirtschaftsentwicklung und die Zukunft des europäisch geprägten Wirtschafts- und Kulturmodells.
Dipl. Ing. Michael Springer
Kontakt: info@europress-aisbl.eu Stichwort: F& E Zivilisationssystemanalyse
