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Abbrucharbeiten für Wohnungsneubau in der Mudrastraße

Rückbau in der Mudrastraße

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat sein Grundstück Mudrastraße 1-11 in Lankwitz an die landeseigene Wohnungsgesellschat DegeWo abgegeben um neuen Wohnungsbau zu ermöglichen. Nach längeren Leerstand war der Gebäudekomplex mit Flachbauten und Hochhaus nicht mehr für eine wirtschaftliche Weiternutzung geeignet. Eine Sanierung erwies sich aus technischen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen als nicht möglich. Das Grundstück lässt auch eine höhere bauliche Nutzung zu.

Die Degewo plant nun auf dem 11.352 m² großen Grundstück und nach Erteilung der Baugenehmigung 182 neue generationsübergreifende Wohnungen. Rund 9.600 m² neue Wohnflächen werden in vier- und fünfgeschossiger Bauweise entstehen.

Geplantes Baukonzept

In der Mudrastraße ist ein Gebäudeensemble mit 7 freistehenden Wohngebäuden geplant. Die neue Wohnanlage ist allseitig vom öffentlichen Straßenland umgeben. Alle Häuser werden schwellenlos über das Gelände erschlossen.

Der geplante Wohnungsschlüssel: 96 x 1 Zimmer, 49 x 2-Zimmer, 24 x 3 Zimmer, 12 x 4 Zimmer, und eine Senioren-Wohngemeinschaft.
Zusätzlich wird ein Begegnungsraum für alle Mieter und Anwohner gebaut. 14 Stellplätze werden entstehen. und 2 Stellplätze für Behinderte. Die geplante Nettokaltmiete beginnt ab 6,50 Euro/², wobei rund ein Drittel der Wohnungen im preisgünstigen Segment entstehen wird. Der Gebäudestandard ist nach KfW 55 Standard energiesparsam konzipiert.

Der Freiraum der neuen Wohnanlage wird zu einem großzügigen Gemeinschaftshof umgestaltet, mit Raum für gemeinsame Aufenthalte im Grünen und für gärtnerische Betätigungen (Pflanzen- und Hochbeete). Auch Platz für zwei Kinderspielplätze ist vorgeplant. Die zahlreichen Grünflächen umschließen die kleine Feuerwehrrundfahrt des Grundstücks.

2018 hatte der Bezirk das an die Degewo abgegeben. Betroffene Bewohnerinnen und Bewohner wurden seitens des Bezirksamtes und der Degewo in den Planungsprozess mit einbezogen. Für eine Übergangszeit mussten sie jedoch in Ausweichwohnungen ziehen.

Vor dem Neubau steht der geordnete Rückbau

Seit Ende 2018 wird das Gründstück beräumt. Bäume und Strauchpflanzungen wurden gerodet. Im Innern der Wohnbauten begann der geordnete Rückbau, bei dem Materialien möglichst sortenrein nach Abfallarten getrennt werden.

Inzwischen gähnen leere Fensterhöhlen im Flachbau. Der Rückbau mit schweren Gerät steht bevor. Bis zum Herbst müssen Rückbau und Aushub der neuen Baugruben abgeschlossen werden.

Die Architekturbüros BG Bollinger + Fehlig Architekten GmbH und Bernieder, Sieweke Lagemann Architekten BDA GmbH planen den Baustart im Dezember 2018. Die Fertigstellung ist für April 2021 geplant.

Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski (CDU) lobte Projekt schon jetzt überschwänglich:

„Dieses großartige und zukunftsorientierte Projekt der Degewo in Lankwitz ist mal wieder ein Steglitz-Zehlendorfer Paradebeispiel dafür, wie man heutzutage durch nachhaltig, sozial und generationsübergreifend durchmischte Wohnquartiere den bezahlbaren Wohnungsbau in Berlin erfolgreich und sinnvoll vorantreibt.“

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