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U-Bahn- Verlängerung bis Mexikoplatz

U-Bahn-Begegnung

In Berlin werden neue U-Bahn-Planungen gemacht. Neben Streckenverlänergungen und Neubaustrecken stehen auch bessere Netzverbindungen zwischen U-Bahn und S-Bahn in der Diskussion.
In Steglitz-Zehlendorf steht dabei die Verlängerung der U-Bahn-Linie U3 von Krumme Lanke nach Mexikoplatz an erster Stelle. Der Einschnittbahnhof liegt 3,6 Meter unter dem Straßenniveau. Eine Verlängerung der Linie U3 nach Süden zum Mexikoplatz ist prinzipiel möglich. Die vorhandenen 200 Meter langen Abstellgleise unter der Argentinischen Allee müssten in Streckengleise umgebaut werden.

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf unterstützt die seit den achtziger Jahren des vorigen Jahrhundert immer wieder ins Gespräch gebrachten Pläne für die U-Bahn-Verlängerung zum Mexikoplatz.

Aufgrund einer aktuellen Berichterstattung (Berliner Zeitung vom 04.03.2020) bekräftigt der für den Öffentlichen Personennahverkehr zuständige Bezirksstadtrat Michael Karnetzki den Wunsch des Bezirks nach einer Verlängerung der U-Bahnlinie 3 von Krumme Lanke zum S-Bahnhof Mexikoplatz.

Bezirksstadtrat Michael Karnetzki erklärte dazu:

„Mit verhältnismäßig geringem Aufwand wäre ein wichtiger Lückenschluss im Schnellbahnnetz (U- und S-Bahn) möglich.“

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und das Bezirksamt haben sich immer wieder für die Maßnahme eingesetzt. Der letzte BVV-Beschluss stammt vom 16. Mai 2018 (Drucksache 0854/V). Das Bezirksamt hat zuletzt in seiner Stellungnahme zum Entwurf des Nahverkehrsplan 2019-2023 auf die Vorteile dieser U-Bahnverlängerung hingewiesen.

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Nikolassee und Schlachtensee hätten einen direkten Anschluss an die U-Bahn in Richtung Freie Universität, Wilmersdorf und die City West und die Universitätsstandorte Potsdam und Dahlem eine unterbrechungsfreie bequeme Schienenverbindung zwischen beiden Wissenschaftsorten.

Zusätzlich gäbe es eine alternative Verbindung aus Potsdam und Wannsee in Richtung Berliner Innenstadt als Ausweichstrecke bei temporären Streckensperrungen und Überlastung der anderen Verbindungen.